A-bewerteter Schallpegel = dB(A)

A-bewerteter Schallpegel = dB(A) wurde eingeführt um die Frequenzabhängigkeit der Hörempfindung bei der Schallpegelangabe näherungsweise zu berücksichtigen, wurde die A-Bewertung. Der A-bewertete Schallpegel wird in dB(A) angegeben. Das Maß für die frequenzabhängige Wahrnehmung des Schalls durch das menschliche Ohr (die Stärke eines Geräusches) ist die Einheit „Dezibel“ (dB).

Diese Bezeichnung geht auf den amerikanischen Wissenschaftler Graham Bell zurück, der das elektromagnetische Telefon erfunden hat. Der Vorsatz „Dezi“ besagt, dass es sich um 1/10 der Einheit „Bel“ handelt. Der Schallpegelbereich liegt über der Hörschwelle (0 dB) und unterhalb der Schmerzschwelle (120 dB). Das Maß dB wird oft mit dem Zusatz eines großen Buchstabens versehen, der auf Näherungskurven hinweist, die der menschlichen Empfindsamkeit angeglichen sind. Im Bauwesen wird meist nur mit der A-Kurve gearbeitet. In den Normen und Bestimmungen heißt es deshalb dB(A). Die Bezeichnung dB(A) hat das früher übliche Maß für das Laufstärke-Empfinden des menschlichen Ohres „Phon“ abgelöst. Bei etwa 1000 Hertz (das ist z.B. die mittlere Sprachfrequenz) stimmen die Phonwerte und die Dezibel-Werte überein. Beim Rechnen mit Dezibel gilt es zu beachten, dass es sich hier um logarithmische Größen handelt, diese können daher nicht wie gewöhnliche Zahlen addiert werden. Eine Erhöhung des Schallpegels um 10 dB(A) bedeutet deshalb für das menschliche Ohr eine Verdoppelung des empfundenen Lärms.