Abgeschlossenheitserklärung

Abgeschlossenheitserklärung ist eine weitere Voraussetzung auf den Weg zum Wohnungseigentum. Sie muss erfolgen, weil das Wohnungseigentumsgesetz (WEG) vorsieht, dass Wohnungseigentum nur gebildet werden kann, wenn die Wohnräume tatsächlich eine in sich abgeschlossene Wohneinheit darstellen. Eine weitere Bezeichnung ist Abgeschlossenheitsbescheinigung. Dazu gehört, dass die Räume …

• durch Wände und Decken von anderen Räumen und benachbarten Wohnungen getrennt sind, …

• mindestens ein eigenes Bad und WC besitzen, …

• über mindestens eine eigene Küche oder Kochnische verfügen, …

• über einen eigenen Zugang zum Freien oder zu einem Treppenhaus verfügen.

Diese Voraussetzungen werden von der zuständigen unteren Bauaufsichtsbehörde auf der Grundlage des Aufteilungsplanes geprüft. Sind die notwendigen Voraussetzungen erfüllt, erteilt die Behörde eine Abgeschlossenheitsbescheinigung. Sie ist dann dem Grundbuchamt vorzulegen, damit das Wohnungseigentum in die Grundbücher eingetragen und damit gebildet werden kann.